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DHH841 > FUNK 10.05.15 10:49l 103 Lines 3900 Bytes #999 (360) @ FFL
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Update vom 10.05.2015:
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Am 7. Mai 2015 haben die Presseportale inFranken.de und Mainpost erneut über
den "Fall Roßbach" berichtet. Erstmals kamen dabei auch Bewohner von Roßbach zu
Wort, die mit den Protestaktionen gegen den Funkamateur nicht einverstanden
sind. Mit Plakaten - so meint den Berichten zufolge eine Anwohnerin - erreiche
man gar nichts, sondern verhärte nur die Fronten. "Die Roßbacher schaden sich
am meisten selbst" wird eine andere Bewohnerin zitiert. In einen Schreiben an
die Redaktion heißt es: "Wir, wie es auf dem Plakat steht, sind nur ein paar
wenige" - dies bezieht sich offenbar auf das neueste, vor dem Haus des
Funkamateurs angebrachte Plakat, auf dem es heißt "Solche Mitbürger wollen wir
nicht".
Einer Meldung von Osthessenfunk.de zufolge war am 8. Mai 2015 auch der
Radiosender "Antenne Bayern" vor Ort und interviewte den betroffenen
Funkamateur Joachim Zinn DF3FF.
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>
>Zeitlofs-Roßbach: Kampagne gegen Funkamateur hält unvermindert an
>
>Die Kampagne gegen den Funkamateur Joachim Zinn DF3FF in der bayerischen
>Gemeinde Zeitlofs-Roßbach hält unvermindert an.
>
>Unmittelbar gegenüber dem Haus des Funkamateurs haben Anwohner ein neues
>großformatiges Plakat angebracht, auf dem skandiert wird: "Solche Mitbürger
>wollen wir nicht". Auf einer Grafik werden die Antennen des Funkamateurs
unter
>anderem im Zusammenhang mit einem Sarg dargestellt. Daneben sind im Ort nach
>wie vor zahlreiche gelbe Schilder angebracht, auf denen vor Amateurfunk
gewarnt
>wird.
>
>Ein Funkfreund, der die aktuelle Situation in einem Videofilm dokumentierte,
>wurde eigenen Angaben zufolge während der Dreharbeiten von Anwohnern
beschimpft
>und aufgefordert, den Ort zu verlassen.
>
>Der Streit schwelt schon seit längerer Zeit. Im Juli 2014 reichten Bewohner
des
>Ortes eine Liste mit 120 Unterschriften bei der Gemeindeverwaltung ein, in
der
>sie die Beseitigung der Amateurfunkanlage und die Verhinderung künftiger
>Anlagen forderten. Die verängstigten Bewohner glauben, dass die Aussendungen
>der Funkanlage gesundheitschädlich sind und für mehrere Krebserkrankungen in
>der näheren Umgebung verantwortlich sein könnten. Auch bemängeln sie, dass es
>Störungen von technischen Geräten gebe und dass die Antennenanlage das
Ortsbild
>beeinträchtigen würde (das Funkmagazin berichtete mehrfach).
>
>Ein von der Gemeindeverwaltung initiiertes Gespräch im Januar 2015, an dem
auch
>Vertreter der Bundesnetzagentur und des DARC teilnahmen, konnte die Situation
>nicht entschärfen. Die Bundesnetzagentur bestätigte, dass die
Amateurfunkanlage
>ordnungsgemäß betrieben wird.
>
>Unterdessen wurden auch die örtliche Presse und der Bayerische Rundfunk auf
den
>Fall aufmerksam. Bei einem Besuch des Bayerischen Rundfunks in
Zeitlofs-Roßbach
>waren die Amateurfunk-Gegner nicht zu einem Interview bereit.
>
>Am 11. Februar 2015 errichtete die Bundesnetzagentur auf Betreiben der
Gemeinde
>eine automatische Messanlage im Ort. Die bisherigen Messergebnisse zeigen,
dass
>dort die zulässigen Grenzwerte nur zu weit weniger als einem Prozent
>ausgeschöpft werden.
>
>Die detaillierten Messwerte können im Internet unter
>http://emf3.bundesnetzagentur.de/karte/Default.aspx abgerufen werden
>(im Adressfeld den Ort "Zeitlofs Roßbach" eingeben).
>
>Eine umfassende Dokumentation der Vorgänge in Zeitlofs-Roßbach ist im
Internet
>unter http://osthessenfunk.de/Aktuell/Zeitlofs.html zu finden.
>
>- wolf -
>
>© FM-FUNKMAGAZIN
>www.funkmagazin.de
>
>Dieser Beitrag darf ungekürzt und mit Quellenangabe in nichtgewerbliche
Medien
>(z.B. CB-Clubzeitungen, CB-Rundsprüche, CB-Packet-Radio) übernommen werden.
>
>--
>
>Quelle: http://www.funkmagazin.de/010515.htm
>
>73 de Hans!
>
>
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