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DSE840 > FUNK     15.06.09 16:38l 72 Lines 3402 Bytes #999 (360) @ FFL
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Subj: Gute Erfahrungen mit CB-Funk auf der "Rallye Allgäu-Orient"
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Gute Erfahrungen mit CB-Funk auf der "Rallye Allgäu-Orient"

Gute Erfahrungen mit dem CB-Funk haben Teilnehmer der "Rallye Allgäu-Orient"
gemacht.

Die Rallye Allgäu-Orient ist eine Low-Budget-Veranstaltung, die bereits zum
vierten Mal stattfand. Start war am 2. Mai 2009 im bayerischen Oberstaufen,
Zielort war die ca. 6000 Kilometer entfernte Hauptstadt von Jordanien, Amman.
Die Fahrzeuge mussten mindestens 20 Jahre alt oder weniger als 2000 Euro wert
sein. Nach Beendigung der Rallye wurden die Fahrzeuge in Jordanien versteigert
- der Erlös kam einem karitativen Projekt der Vereinten Nationen zugute.

Ein Teilnehmer-Team, die "Styrian Bustards", berichtet im Internet-Forum von
CB-Funk Austria über die Erfahrungen, die es während der Rallye mit dem CB-Funk
gemacht hat. Das Team bestand aus sechs Personen, die mit drei alten VW-Bussen
an der Rallye teilnahmen. Alle Busse waren mit gespendeten CB-Funkgeräten
ausgerüstet. 

Keines der Team-Mitglieder hatte jemals zuvor CB-Funk betrieben. Die Bedienung
war jedoch schnell gelernt und die Geräte leisteten gute Dienste, insbesondere
bei der Abstimmung von Routen und Überholmanövern, bei Konvoifahrten in der
Stadt oder einfach nur beim Blödeln.

Ein Team-Mitglied schreibt dazu im CB-Funk-Austria-Forum (Zitat Auszug):

"Tagsüber stand das Gerät während der Fahrt ehrlich keine 1/4 Stunde still. Es
wurde geplappert, über den Weg beraten, interessante Sichtungen wie Kamele
bekannt gegeben, Wünsche und Beschwerden geäußert (natürlich zwecklos :-).

In den ersten Rallyetagen gab es immer Nachtschichten, (...) das Funkie
ersetzte Red Bull, und wir hatten neben Geschwindigkeitsrekorden die lustigsten
Funker-Stunden, die die Beifahrer meist verschliefen. In einer Hand das große
Buslenkrad, in der anderen das Sprechteil, Fuß im Gas - sah sicher super aus.

Wir funkten in Österreich und Deutschland auf Kanal 9, später auf 8. Kontakt
mit anderen Funkern hatten wir seltsamerweise sehr selten, hin und wieder ein
LKW-Fahrer, es ergab sich allerdings nie eine Unterhaltung. Öfters erwischten
wir andere Rennteams, durch die begrenzte Funkreichweite und unsere relativ
langsame Reisegeschwindigkeit allerdings immer ein kurzes Vergnügen.

(...)

Die Funkgeräte wurden schnell zum Standard und permanent genutzt, und haben uns
viele Erlebnisse erst möglich gemacht, da man an den Gedanken und Blödeleien
aller anderen teilhaben konnte (...). Wir werden unsere Empfehlungen
weitergeben und hatten wirklich Spaßpotenzial, das wir vor der Rallye
unterschätzten und mehr an den Nutzzweck dabei dachten. Dieses Potenzial haben
wir voll ausgeschöpft!" (Zitatende)

Probleme mit dem Funkbetrieb gab es in keinem der durchfahrenen Länder.
Lediglich vor dem Grenzübertritt nach Syrien bauten die Teilnehmer die Geräte
und Antennen vorsichtshalber ab, weil dort die Einfuhr und Benutzung privater
Funkgeräte weitgehend verboten ist.

Neben den CB-Funk-Geräten hatte das Team auch PMR446-Geräte dabei. Von diesen
Geräten waren die Teilnehmer weniger begeistert. Sie bemängelten, dass die
PMR-Geräte u.a. zu leise waren und das die Akku-Laufzeiten zu kurz gewesen
seien.

- wolf -

© FM-FUNKMAGAZIN
www.funkmagazin.de

Dieser Beitrag darf ungekürzt und mit Quellenangabe in nichtgewerbliche Medien
(z.B. CB-Clubzeitungen, CB-Rundsprüche, CB-Packet-Radio) übernommen werden.

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Quelle: http://www.funkmagazin.de/140609a.htm

73 de Stephan! 


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