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DRS800 > HUMOR 19.12.08 08:20l 99 Lines 5644 Bytes #999 (0) @ EU
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Arten der Öffnung einer Cola-Dose
1. Der 08-15-Typ: Dieser hält die Dose in einer Hand. Der Daumen wird vor die
Dose gebracht und der Öffner wird mit dem Zeigefinger langsam, unter dem
mittlerem Zischen der entweichenden Kohlensäure, nach oben gebogen. Sobald die
Dose auf ist, wird der Öffner wieder zurückgebogen.
2. Der coole Typ: Er öffnet die Dose mit einer (!) Hand. Dazu klemmt er den
Finger unter den Öffner schwingt die Hand (mit der Cola-Dose) nach oben und
reisst sie dann blitzschnell nach unten. Das Zischen der Kohlensäure ist
übermässig laut, um auch genügend Aufsehen zu erregen.
3. Der Rambo-Typ: Er stellt die Dose in 50-80 cm Entfernung auf und ballert mit
seiner Uzi auf die Dose. Danach nimmt er die Dose und versucht, die auslaufende
Cola zu trinken. Versuche mit Handgranaten schlugen übrigens fehl, da sich die
Cola im Umkreis von ca. 150 m gleichmässig verteilte. Die Kohlensäure kommt
erst gar nicht zum Zischen.
4. Der Säufer: Bohrt ein Loch in den Dosen-Boden, hält dieses an den Mund und
öffnet die Dose (Fast genauso wie der 0815-Typ, jedoch schneller !). Die
rausströmende Cola ist in ca. 3-5 sec. verschwunden (In der Regel im Magen,
manchmal auch (bei Leuten mit schwachen Mägen) nach weiteren 3-5 sec. wieder
ausserhalb im Umkreis von ca. 20 Metern). Das Zischen der Kohlensäure wird vom
Rauschen der Cola überlagert !
5. Der Snob: Zieht sich erstmal die weissen Handschuhe an und desinfiziert die
Cola-Dose mit einem Spray. Dann hält er die Dose mit einer Hand fest. Mit dem
Daumen und dem Zeigefinger packt er den Öffner (mit ausgespreiztem kleinem
Finger, Wichtig!) und zieht den Öffner so leicht nach vorn, dass kaum ein
Zischen wahrzunehmen ist. Dann klappt er den Öffner zurück. Er setzt den
desinfizierten, vergoldeten Schütt-Aufsatz auf die Dose und schüttet sich einen
Schluck in sein Blei-Kristall-Glas.
6. Der gewalttätige Typ: Er packt die Dose in einer Hand und quetscht sie
solange bis der Verschluss durch den Druck wegspringt. Abgesehen von einem
leichten Knall ist auch hier kein Zischen zu hören.
7. Der Programmierer: Er schreibt erst ein Fluss-Diagramm und programmiert dann
eine Simulation, die ihm das Öffnen einer Cola-Dose erklärt. Aus dem
selbstgeschriebenem Doc-File kann er dann weitergehende Informationen entnehmen
und so die Dose öffnen. Das Zischen ist normal bis etwas lauter.
8. Der Bastler: Baut sich aus Fischer-Technik einen
Cola-Dosen-Öffnungs-Automaten. Das Öffnen erfolgt über einen kranähnlichen Arm,
der über der Dose angebracht wird. Bastler, die über einen Computer verfügen,
steuern das Öffnen natürlich über ihre Schnittstelle direkt vom Computer aus.
Durch die doch etwas wackelige Konstruktion und dem ungenauen Ansteuern der
Schrittmotoren zischt es beim Öffnen etwas lauter.
9. Der Physiker: Er berechnet den optimalen Aufzieh-Winkel unter Beachtung des
geringsten Energie-Aufwandes. Anschliessend leistet er Verformungsarbeit beim
Aufziehen des Öffners. Die Cola ist für ihn die unwichtigste Sache überhaupt.
Ihn interessiert die Vektor-Addition der Kräfte, die beim Öffnen auftreten oder
der Energie-Gehalt des entweichenden Gases. (Wobei er das Gas nachweist !). Das
Zischen ist auch nicht lauter als normal.
10.Der Chemiker: Sprengt den Öffner plus Deckplatte mit einem selbstgemachten
Sprengstoff ab. Der Knall übertönt das Zischen. Er analysiert die
Zusammensetzung, wartet auf das Ergebnis, liest es, fängt an zu schwitzen und
stellt die Dose weg.
11.Der Mantafahrer: Obwohl an Manta-Fahrer noch keine Cola verkauft werden darf
(Jugend-Schutz-Gesetz -- Irgendwer muss ja die Jugend vor denen schützen!)
kommen einige Manta-Fahrer doch an eine Cola-Dose. Nachdem sie 3 Std. an der
Dose rumgekratzt haben (mit dem Autoschlüssel) und den Öffner (ohne die Dose zu
öffnen) im Eifer ihres Unwissens abgebrochen haben, legen sie die Dose auf die
Strasse und heizen einmal mit ihrem Manta rüber und dann nochmal über die
ausgelaufene Cola, um die Bakterien abzutöten. Anschliessend schlürfen sie die
Cola auf.
12.Der Sozial-Psychologe: Versucht die Cola-Dose zu überreden, sich von selbst
zu öffnen, Selbstinitative zu ergreifen. Wenn das nach 5 Std. härtester
Konversation (sofern man davon sprechen kann, bis jetzt hat noch keine
Cola-Dose geantwortet) nichts hilft und die Dose immer noch zu ist, bricht er
heulend vor der Dose zusammen. Bis jetzt ist noch kein Sozial-Psychologe
gesehen worden, der eine Cola trinkt, daher also auch kein Zischen.
13.Der Ostfriese: Er sucht 2 Std. auf der Unterseite nach dem Öffner.
Anschliessend geht er ins Geschäft und reklamiert die Dose und kauft sich dafür
lieber einen Küstennebel, weil man den oben aufschrauben kann ! Kein Zischen
(logisch) !
14.Der Indianer Er macht einen Regentanz um die Dose. Es fängt an zu regnen.
Anschliessend wartet er, bis die Cola-Dose genügend oxidiert ist, bis er sie
skalpieren kann. Das Zischen ist bei dieser Methode auch gleich Null.
15.Der Proll: Er setzt die Cola-Dose in einen Dosenhalter im Golf-GTI-Look und
holt seinen vergoldeten Dosenöffner aus der Hose ("Ach so, der Dosenöffner war
das..."), an dem Glöckchen hängen, damit auch alle gucken ! Anschliessend setzt
er den Dosenöffner an und hebelt die Dose auf. Beim letzten Hebeln jedoch
rutscht er ab und bricht sich die Hand. Beim Trinken reisst er sich die Lippen
an den Schnittstellen auf und beim Abnehmen des GTI-Dosen- Halters bricht er
sich die andere Hand, worauf er wutentbrannt gegen eine Mauer tritt und sich
den Fuss bricht. Aber das Wichtigste: Er ist Mittelpunkt des Abends (und später
im Krankenhaus) !
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