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DHH841 > FUNK 12.10.09 20:16l 136 Lines 5510 Bytes #999 (360) @ BAY
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Subj: Re: Herbsttagung der DFA in Kempen (Rückblick)
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Update vom 10.10.2009:
Die DFA hat auf ihrer Homepage unter http://tinyurl.com/yzesfqa einen Bericht
über die Veranstaltung veröffentlicht.
73 de Hans!
>From: DHH841 @ DBO841.#NDB.BAY.DEU.EU (Hans)
>To: FUNK @ BAY
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>
>Herbsttagung der DFA in Kempen (Rückblick)
>
>Am Samstag, dem 3. Oktober 2009 fand in Kempen (Nordrhein-Westfalen) die
>Herbsttagung der Deutschen Funk-Allianz (DFA) statt.
>
>An der Veranstaltung nahmen 11 stimmberechtigte Delegierte ("Abgeordnete")
aus
>8 Mitgliedsvereinigungen teil. Als Gäste waren u.a. Dieter Contzen (ehem.
DCBD)
>und Christian Kaupert (AFD) erschienen. Insgesamt waren 21 Personen anwesend.
>Ausrichter der Tagung war die Mitgliedsvereinigung "Europafunker.de".
>
>Der Vorsitzende des DAKfCBNF, Bernd Böhle, übersandte ein Grußwort, in dem er
>bedauerte, dass er aus beruflichen Gründen nicht erscheinen könne. Er
wünschte
>der Versammlung viel Erfolg.
>
>Als neues Mitglied wurde der Funkverein "Charly Tango" aus Lingen in die DFA
>aufgenommen. Die Aufnahme erfolgte einstimmig.
>
>Der Vorsitzende der DFA, Harald Westermann, appelierte an alle Mitglieder,
sich
>mehr an der Vereinsarbeit zu beteiligen. Der Vorstand sei nur das ausführende
>Organ, die Zuarbeit müsse von den Mitgliedern kommen. Westermann: "IHR seid
die
>DFA!".
>
>Harald Westermann berichtete von einer konstruktiven eQSO-Gesprächsrunde, die
>am 30. August auf dem Server www.eqso-cbpmr.de stattfand. In diesem
>Zusammenhang wurde diskutiert, auf welche Weise Sprachfunknetzwerke wie eQSO
>oder FRN einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht werden können.
>Kritisiert wurden die Zwistigkeiten unter verschiedenen Serverbetreibern.
Dies
>könne dazu führen, dass Interessenten abgeschreckt werden, von
>Sprachfunknetzwerken Gebrauch zu machen.
>
>Für Heiterkeit sorgte ein von Westermann verlesener Beitrag aus einem
>Internet-Forum. Darin hatte der Betreiber von "CB-Radio", Burkhard Heid,
>behauptet, ein Mitarbeiter der Bundesnetzagentur habe ihn angerufen, die
Arbeit
>von CB-Radio gelobt und seine Idee eines "Bundesausschusses CB-Funk" als "für
>die Verwaltung akzeptierbar" bezeichnet. Westermann sagte, er habe daraufhin
>mehrere Telefonate mit der Bundesnetzagentur geführt. Dort habe man über
Heids
>Beitrag gelacht. Von einem Anruf wusste niemand etwas.
>
>Westermann bedankte sich beim Pressesprecher Hans-Werner Hoppe für die
>Neugestaltung der DFA-Homepage. Hoppe verteilte dazu eine kleine Broschüre,
in
>der die neue Homepage ausführlich beschrieben wird.
>
>Einstimmig angenommen wurde ein Antrag auf Änderung der DFA-Satzung. Die
>Satzungsänderung hat zum Inhalt, dass der Vorstand und beauftragte Personen
>unter bestimmten Voraussetzungen (die über die derzeitige gesetzliche
Regelung
>hinausgehen) von persönlichen Haftungsansprüchen freigestellt werden.
>
>Diskutiert wurde der Vorschlag, Fördermitgliedern künftig ein "prozentuales
>Stimmrecht" einzuräumen, bei dem eine Stimme nicht voll, sondern nur zu einem
>bestimmten Bruchteil zählt.
>
>Mathias Czaja berichtete über Aktivitäten der ECBF (Anmerkung: Gemeint ist
die
>sog. "ECBF Warschau" unter der Leitung von Enrico Campagnoli). In dem
>ECBF-Markenrechtsstreit beim europäischen Marken-Registrierungsamt OAMI hat
es
>eine Entscheidung gegeben: OAMI hat den Widerspruch der "ECBF Brüssel" gegen
>die Marken-Eintragung des Begriffs ECBF durch Enrico Campagnoli abgelehnt.
Die
>"ECBF Brüssel" muss die Kosten in Höhe von 300 Euro tragen. Gegen diese
>Entscheidung kann sie erneut Widerspruch einlegen.
>
>Kritik übte Mathias Czaja an dem Vorhaben des Europäischen Funkbüros ERO,
>Voraussetzungen für eine Leistungserhöhung von CB-Funkanlagen auf 4 Watt AM
und
>12 Watt SSB zu schaffen. Auf der Tagung einer ERO-Arbeitsgruppe im September
in
>Tallin (Estland) war ein sog. "Technical Report" des europäischen
>Normungsinstituts ETSI durchgewunken worden. In diesem Report ist u.a. eine
>Störfestigkeitsuntersuchung von CB-Geräten beschrieben, die in einem
Messlabor
>der BNetzA in Kolberg durchgeführt wurde. Diese Untersuchung hatte zum
>Ergebnis, dass CB-Funkgeräte auch bei einer Ausgangsleistung von 4 Watt AM
bzw.
>12 Watt AM keine nennenswerten Störungen in Geräten der
Unterhaltungsindustrie
>verursachen.
>
>Czaja ist der Auffassung, dass es sich bei dieser Untersuchung um ein
>"Gefälligkeitsgutachten" handelt, das für 30.000 Euro "gekauft" worden seien.
>Die Ergebnisse seien praxisfern, weil nur die Störfestigkeit von digitalen
>Geräten getestet worden sei. In den Haushalten seien aber noch zahlreiche
>analoge Geräte und Komponenten vorhanden, die eine geringere Störfestigkeit
>gegenüber CB-Funk-Aussendungen aufweisen.
>
>Eine Erhöhung der zulässigen Sendeleistung auf 12 Watt in der Modulationsart
>SSB sei auch deshalb problematisch, weil für eine solche Funkanlage (sofern
sie
>"ortsfest" betrieben wird) eine kostenpflichtige Standortbescheinigung der
>BNetzA erforderlich sei. Außerdem würde der Standort der CB-Anlage dann auch
>registriert und in der Standortdatenbank der BNetzA abrufbar sein.
>
>Czaja regte an, dass sich die DFA mit dieser Problematik befassen solle.
>
>- wolf -
>
>© FM-FUNKMAGAZIN
>www.funkmagazin.de
>
>Dieser Beitrag darf ungekürzt und mit Quellenangabe in nichtgewerbliche
Medien
>(z.B. CB-Clubzeitungen, CB-Rundsprüche, CB-Packet-Radio) übernommen werden.
>
>--
>
>Quelle: http://www.funkmagazin.de/041009.htm
>
>73 de Hans!
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